Schaulaufen an der Alster die Zweite

Was für ein unkreativer Titel – Ich weiß! Soll aber suggerieren, dass es zu dieser Thematik bereits einen Vorgänger gibt – und Artikel Nummer zwei macht nur Spaß, wenn man Artikel Nummer eins im Hinterkopf hat!

Wenn Du also meinen Post zum Thema „sportliche Betätigung an der Alster“ gelesen hast, dann wirst Du jetzt denken: „Was reeedet die. Vor vier Wochen hat die sich noch drüber lustig gemacht!“ Richtig! Und ich kann nicht mal etwas dagegen sagen.  

 

Grade mal einen guten Monat ist es her, dass ich über Läufer in knallbunten High-End-Sportschuhen und neonfarbener Funktionskleidung…sagen wir mal…geschmunzelt habe. Wohlbemerkt: Während ich als Gelegenheits-Schönwetter-Läufer hechelnd hinterher hinkte. Was auch immer sich seit dem verändert hat, ich weiß es selbst nicht. Aber irgendwie läuft´s! 

Iiiiirgendwann mal locker flockig um die Alster laufen, das wollte ich schon immer können! Doch genervt von gut gemeinten Sprüchen wie „Aaaach…7,5 km…die kriegt jeder mit ein bisschen Übung hin!“ festigte sich meine Meinung: „ Ja, jeder vielleicht. Aber ICH NICHT!“ Punkt.

Leider kommen aber altkluge Sätze wie „Was man wirklich will da schafft man auch.“ oder „Das ist reine Kopfsache.“ nicht von ungefähr.

Denn Gott weiß warum: Zum gefühlt 100. Mal in meinem Leben wollte diese Sache mit der Lauferei noch einmal probieren. Und entgegen meiner Erwartungen blieb mein innerer Schweinehund zum ersten Mal in meinem Leben zuhause – und das nicht nur einmal, nein. Mittlerweile kann er sich ganz gut drei bis vier Mal in der Woche allein zuhause beschäftigen. Und das sogar unabhängig von der Wetterlage. Ja, sogar bei Regen hat es sich der Gute schon zuhause gemütlich gemacht, während ich mich Laufen über die nasse Abkühlung von oben freute.

 

Leicht ist es keineswegs immer! Manchmal „fliege“ ich und manchmal schleppe ich mich nur so dahin. Manchmal schaffe ich 5 Kilometer, manchmal 10 und manchmal nur 2. Manchmal habe ich vorher nicht ausreichend geschlafen oder nicht gut genug gegessen. (Oder das Gegenteil!) Aber so ist das nun einmal. Wir sind keine Maschinen, sondern Menschen. Also einfach weitermachen.

 

Tja…und da ich nicht ich wäre, wenn ich die Sportartikelindustrie nicht an meiner Anfangseuphorie teilhaben lassen würde, war ich shoppen!

Ja, ich mag es kaum zugeben, neonfarbene Shirts und knallbunte abgespacete Laufschuhe. Und um noch eins drauf zu setzen: Meine neue Garderobe wird am 19.06.2015 durch ein obligatorisches „Seht her ich war dabei“-Shirt komplettiert, denn ich habe mich zum Hamburger Sportcheck Nachtlauf angemeldet. Unglaublich aber wahr. Es gibt Dinge, die muss man einfach mal machen!

Die bunten Treter habe ich übrigens (nach einer unfassbar, professionellen Laufanalyse!) im Asics Flagship-Store am Speersort 4-6 in 20095 Hamburg gekauft. 

Hätte mir vorher jemand gesagt, dass mir dort kleine Sensoren zur optimalen Erfassung aller Eckdaten meiner (Platt)Füße aufgeklebt werden, hätte ich den abgeblätterten Nagellack vorher entfernt. Aber gut. Musste dann auch so gehen. 

Alles Liebe,

Anni

 

Ein Gedanke zu “Schaulaufen an der Alster die Zweite

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