„Manche Dinge gehen schnell, andere eben nicht so…“

Dieser wunderbar weise Satz fiel heute an unserem Frühstückstisch in einem schnuckeligen Café in Madrid. (Von denen es in dieser Stadt uuunzählige gibt…eines liebevoller eingerichtet als das andere. Shabby Chic hallo!) 
  
 

Dinge, die schnell gehen: 

  • Geld für (hier und da mal einen) Cappuccino ausgeben!
  • Geld für (den im Vergleich zu Deutschland ach so günstigen) frischen Orangensaft ausgeben!
  • Geld für (simples aber unfassbar leckeres) typisch spanisches Frühstück ausgeben!
  • Geld für (zur Urlaubslaune passende) luftige Klamotten ausgeben (die man dann hoffentlich auch noch nach dem Urlaub trägt)!

   


Dinge, die eher nicht so schnell gehen:

  • Sämtliche Handlungen spanischer Kellner! 

ABER: Dann ist das einfach so!

Dann hat man den Kaffee eben schon ausgetrunken bis das restliche Frühstück da ist. Dann bekommt man eben mal zwei Gläser vor die Nase gestellt, wenn man zu dritt eine große Flasche ordert (und bekommt zwei weitere Gläser, wenn man die Bedienung um lediglich ein Drittes bittet.) Dann isst man seine Tapas eben nacheinander und nicht zueinander. Einfach in der Reihenfolge, in der der Koch sie grade fertig hat. Schmecken tun pimientos, queso, tortilla und patatas allemal!

  
  

  

Gleiches gilt für Frozen Joghurt, (kalorienfreie) Himbeer-Törtchen, Schokofondue und Gin&Tonic am Pool einer Rooftop-Bar bei Nacht. Du merkst: Dem Hungertod ist unsere dreiköpfige Reisegruppe knapp entkommen! ABER: Man gönnt sich ja sonst nichts! (Wenn’s denn mal so wäre.)

   
 
Dem Hitzetod konnten wir mit einer Abkühlung im Freibad entgegenwirken. (Welches kurioserweise vorrangig von homosexuellen Männern aufgesucht wurde, was uns drei Blondies im Bikini wiederum einen erstaunlich entspannten Nachmittag verschaffte. Inmitten kontaktfreudiger Männer mit spanisch-offenherziger Mentalität keine Selbstverständlichkeit.) Bei (ungelogenen) 40°C im Schatten lies es sich also dennoch ganz gut aushalten!

  
Fazi numero uno:

Ich liebe Kurztrips, in denen man von Café zu Café und Bar zu Bar tingelt, und einfach versucht, in das Leben der Locals einzutauchen. Ohne zu versuchen, möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit abzuhaken. 

Fazit numero dos:

Mehr im Hier und Jetzt leben, das Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten in vollen Zügen genießen und dankbar für dieses Glück sein. – Check!

Alles Liebe,

Anni

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