Schaulaufen an der Alster die Dritte – Die bitter-ehrliche Winteredition

Was bisher (in Hinblick auf meine ganz persönliche Läufer-Karriere) geschah…
05. Mai 2015 Schaulaufen an der Alster
10. Juni 2015 Schaulaufen an der Alster die Zweite
06. Juli 2015 Gewitterlauf – Leben ist was Du draus machst

Nun, was soll ich sagen…eigentlich würde ich an dieser Stelle gern schreiben:

„Logo…Ich laufe immer noch. Bei Schnee und Kälte und Wind und Wetter. Und Duuuuunkelheit…ach Dunkelheit macht mir sowieso rein gaaar nichts aus. Um die Alster zu joggen macht auch bei Schmuddelwetter Spaß. Total! Immer! Und dass meine hübsch bunten Laufschuhe dabei so sehr verdrecken, als hätte ich bereits diverse Extrem-Hindernisläufe á la ToughMudder, Xletics und Co. absolviert (schön wär´s!) stellt für mich selbstredend auch kein Problem dar. Konflikte mit dem inneren Schweinehund? Ich? Ach iwoooo – nicht bei mir!“

Aber da ich leider Gottes selbst großes Interesse an authentischer Berichterstattung habe, schiebe ich die etwas realitätnahere Variante des Ganzen gleich hinterher. Nützt ja nix:

„Logo…Ich laufe immer noch. Nur eben….anders! Seltener. Viel…seltener! Nicht sonderlich gern bei Schnee und Kälte und Wind und Wetter und auch vorrangig lieber an kalten, sonnigen Wochenenden als an dunklen, verregneten Feierabenden während in meinem Kopf der gefühlte Rest der Menschheit gemütlich im warmen Wohnzimmer sitzt und Tee trinkt. Ja – ein einziges Mal waren Sie auch schon im Einsatz: Meine feschen Tchibo-Reflektoren und Blinklichter, die man sich mit Klettverschluss um Arme und Beine wickeln kann, um auch ja auszusehen, wie ein richtiger Nerd! Die Stirnlampe habe ich dann aber doch weggelassen. Bei aller Liebe zur eigenen Sicherheit: was zu viel ist, ist zu viel. Stirnlampen gehen nicht mit meiner „Optik ist alles“-Einstellung konform. Und immerhin befinden wir uns in einer beleuchteten Großstadt, nicht in einer steinzeitlichen Höhlenlandschaft!“

Ja, so sieht sie wohl aus, meine semi-professionelle Winter-Lauf-Realität. Zu gern hätte ich in diesem Winter aus voller Überzeugung gesagt „Dieses Mal ist alles anders!“. Wie gern hätte ich das Laufen den Sommer über zu einem unabdingbaren Bestandteil meines Lebens gemacht und ihn im Herbst und Winter freudestrahlend um die Disziplin „Pfützenslalom“ erweitert. Aber gut, mit Top-Kondition in die nächste Lauf-Saison zu starten kann ja auch jeder. Ich liebe eben die Herausforderung. Ich fange beim ersten Sonnenstrahl im Frühling einfach wieder von vorne an. (Oder von Null. Aber „von vorne“ klingt irgendwie motivierender!) Und damit bin ich hoffentlich nicht allein, oder?

Alles Liebe,
Anni

By the way…wer „Schaulaufen an der Alster“ von der ersten Generation an verfolgt muss leider feststellen: Ja, sie trägt jetzt auch diesen Neon-Mist, über den sie sich anfangs noch belustigt hat! Und Schuhe und Hose passen nicht einmal zusammen, pah! Was da passiert ist? Tja, wenn ich daaas mal wüsste. Ich sage ja immer: Wenn man einen „Trend“nur oft genug vor Augen geführt bekommt, dann sieht man irgendwann nicht mehr, dass das, was man da sieht, eigentlich hässlich ist. So verhielt es sich vor ein paar Jahren auch mal mit Röhrenjeans. Und Hornbrillen. Und und und…

Im Übrigen: Ich suche noch Mitstreiter – http://de.xletix.com/hindernislauf-kalender/norddeutschland – ist jemand dabei?

Ein Gedanke zu “Schaulaufen an der Alster die Dritte – Die bitter-ehrliche Winteredition

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