Was stimmt denn nicht mit mir?! Von Finanzmathematik und unerfüllten Glaubenssätzen

Was stimmt denn nicht mit mir?!
Ich lächelte und sprach diesen Satz laut vor mir selbst aus, als ich darüber nachdachte, wie es sein konnte, dass mich eine Mathematik-Vorlesung glücklich und zufrieden gemacht hat. War ich doch zuvor überzeugt davon, dass mich Analysis, Algebra und Finanzmathematik (im Anschluss an einen 8-stündigen Arbeitstag!) in eine Art Nahtoderfahrung versetzen würden. Schließlich bin ich ein Buchstabenkind. So eines, das während der Schulzeit jegliche „Laberfächer“ den wissenschaftlich fundierten Alternativen vorgezogen hat. Wozu Physik, Chemie und Mathe-Leistungskurs, wenn man doch auch mit Deutsch, Kunst und mündlicher Religionsprüfung durchs Abi kommt?!

Nun denn, so manifestieren sich Glaubenssätze – Buchstaben kann ich, Zahlen nicht!
Und Glaubenssätze haben kleine fieße Zähne. Glaubenssätze beißen sich fest. Glaubenssätze einfach abzuschütteln ist schwer, schließlich haben wir sie uns jahrelang antrainiert. Umso schöner wenn sie sich unerwartet von alleine aufzulösen scheinen.

Glücklich dank unerfüllter Erwartungen, ja auch das kann es geben!

Alles Liebe,
Anni

…so ganz traue ich dem Frieden jedoch noch nicht. Treiben mich nach x, y oder z aufzulösende Gleichungen vielleicht doch noch in den Wahsinn?! Es bleibt spannend!
Aber damit Mathematik auch jaaa nicht allzu leicht zu durchdringen ist, rechnet man in den meisten Fallen ja sowieso mehr mit Buchstaben als mit Zahlen…weil es so spaßig ist. Naja, 
Buchstaben kann ich!

 

3 Gedanken zu “Was stimmt denn nicht mit mir?! Von Finanzmathematik und unerfüllten Glaubenssätzen

  1. In NLP Ausbildungen kannst du lernen, hinderliche Glaubenssätze abzulegen. Auf meinem Coaching Blog schreibe ich regelmässig über Werte und Glaubenssätze. Vielleicht wäre der kurz und knapp geschriebene Artikel Dickens Pattern was für dich.
    Mir haben die Labberfächer in der Schule auch immer mehr Spaß gemacht. Leider gibt es keine BWL, Informatik, Ingenieurwesen oder Psychologiestudiengänge ohne Mathematik.

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  2. Das klingt ganz hervorragend! Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich der Geist scheinbar weiterentwickelt und man im Erwachsenenalter noch einmal ganz anders an eine neue Lernmaterie herantreten kann. So, als wäre man als Teenager einfach noch nicht bereit für manche Dinge. Mag daran gelegen haben, dass das Interesse noch gar nicht auf die Welt, sondern vielmehr auf den persönlichen Lebensraum gerichtet war und deshalb die Neugier fehlte, größere Zusammenhänge richtig zu begreifen 🙂

    Gefällt 1 Person

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